Warum hochwertige Böden am Ende die günstigere Wahl sind

Es passiert in fast jedem Projekt: Der erste Blick auf den Preis pro Quadratmeter entscheidet viel zu oft über die Auswahl des Bodens. Und ja – wir kennen das. Budgets sind knapp, Projekte eng getaktet, Kundinnen und Kunden preissensibel. Doch genau hier liegt einer der häufigsten Denkfehler im Bau- und Sanierungsalltag: Der günstigste Boden ist selten die wirtschaftlichste Entscheidung.

Flurbereich mit edler und hochwertiger Landhausdiele aus Eiche

Wir erleben in unserer täglichen Beratung immer wieder, dass sich ein Boden, der zunächst teurer wirkt, langfristig als deutlich smartere, stabilere und sogar günstigere Lösung entpuppt.

Qualität spart – jeden Tag auf der Baustelle und über viele Jahre im Objekt

Ein hochwertiger Boden ist nicht einfach ein „Luxusprodukt“. Er ist ein Werkzeug. Ein Material, das die täglichen Abläufe einfacher macht, Reklamationen reduziert und sichtbar länger Freude bereitet. Seine Vorteile zeigen sich nicht nur in den ersten Wochen nach der Verlegung, sondern vor allem in den Jahren danach und genau dort entscheidet sich, ob eine Investition wirklich klug war.

Das erleben wir in Projekten immer wieder:

  • Längere Lebensdauer: Robuste Materialien nutzen sich deutlich langsamer ab und behalten ihre Optik über viele Jahre.
  • Weniger Schäden: Gute Konstruktionen, stabile Klicksysteme oder fachgerechte Verlegequalität verhindern Nacharbeiten und damit Zeitverlust und Nervenaufwand.
  • Weniger Reklamationen: Für dich bedeutet das: entspannteres verlegen, weniger Korrekturen, weniger Diskussionen, weniger graue Haare.
  • Zufriedenere Kundschaft: Wer sich auf die Langlebigkeit seines Bodens verlassen kann, ist langfristig glücklicher und das zahlt sich für alle Seiten aus.

Ein vermeintliches Schnäppchen entpuppt sich dagegen nicht selten als Kostenfalle: schnelle Abnutzung, Probleme beim Verlegen, Fugenbildung, Kratzer oder geringe Formstabilität, die gerade in stark frequentierten Bereichen teuer werden kann.

Der Blick auf die Gesamtkosten macht den Unterschied

Am Ende geht es nicht um den Preis pro Quadratmeter, sondern um die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer. Ein günstiger Boden kann bereits nach wenigen Jahren Austausch oder Nachbesserungen erfordern. Ein hochwertiger Boden begleitet dich über Jahrzehnte zuverlässig und ohne böse Überraschungen.

Unser Rat aus 160 Jahren Erfahrung

Wir bei Parkett Riese sehen täglich, wie entscheidend Materialqualität für ein langfristig erfolgreiches Projekt ist. Deshalb beraten wir nicht einfach „verkaufsorientiert“, sondern aus Erfahrung: Qualität ist kein Luxus. Qualität ist eine Investition in Ruhe, Planbarkeit und Langlebigkeit.

Ob im privaten Wohnbereich, in gewerblichen Räumen oder bei anspruchsvollen Objektprojekten: Ein gut gewählter Boden schafft nicht nur eine schöne Optik, sondern reduziert Risiken, Aufwand und Kosten. Das ist der Grund, warum hochwertige Böden am Ende die günstigere Wahl sind.

👉 Besuche uns in unserer Ausstellung in Köln oder sprich uns direkt an. Wir helfen dir, die beste Entscheidung für dein Projekt zu treffen.

Warum Billigboden kaufen dich mehr als nur Geld kostet

Den billigsten Boden zu wählen wirkt im ersten Moment verlockend, gerade wenn das Budget knapp ist. Ein günstiger Boden scheint die schnelle Lösung. Doch die Wahrheit ist: Ein schlechter Boden kostet dich am Ende oft mehr nämlich nicht nur Geld, sondern auch Nerven, Zeit, die Freude an deinem Boden und wahrscheinlich auch dein gutes Wohngefühl.

Warum schadet Billigboden kaufen?

  • Billigboden hat meist eine dünnere Nutzschicht oder schwache Klicksysteme. Das bedeutet: Schwierigkeiten bei der Verlegung, schnellerer Verschleiß, Kratzer, unsaubere Fugen.
  • Oft fehlt die Formstabilität oder das Material ist schlecht. Der Boden kann sich bei Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen verziehen oder aufquellen.
  • Reparaturen oder ein früher Austausch werden dann nötig und genau das macht’s teuer. Dann hast du bald wieder eine Baustelle zuhause und musst im schlimmsten Fall die ganze Fläche oder Zimmer frei räumen

Aber keine Sorge: Qualität muss nicht unbezahlbar sein. Es gibt smarte Wege, mit jedem Budget einen langlebigen Boden zu finden:

Garantiert kein Billigboden: Landhausdiele Eiche Lifestyle von Woodline Parquetry

Setze auf Preis-Leistungs-Verhältnis: Ein solider Vinyl- oder Parkettboden in guter Qualität kostet etwas mehr, hält dafür aber viele Jahre, was nicht nur für dich günstiger sondern allgemein auch nachhaltiger ist.

Frage nach Restposten, Aktionsware oder unserer Bestpreis-Garantie. Wir haben regelmäßig starke Angebote auf hochwertige Böden und verschiedene Restposten da.

Unsere Beratung nutzen: Gemeinsam finden wir den Boden, der zu deinem Budget UND zu deinem Zuhause passt – ehrlich, individuell und ohne Kompromisse bei der Qualität.

Denn dein Boden ist die Basis deines Zuhauses. Er soll dich nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Jahren glücklich machen. 💛

Übrigens, im Bild siehst du die hochwertige Landhausdiele Eiche Lifestyle 190 aus der Lifestyle Kollektion von Woodline Parquetry als 3-Schicht-Fertigparkett: Sie ist besonders dick und kann qualitativ mit Massivholzdielen locker mithalten.

🌟 Extra-Tipp: Folge uns auf Facebook oder Instagram um keine Rabatt-Aktion mehr zu verpassen und guten Boden zu einem tollen Preis zu bekommen!

Hevea als stabile Mittellage für deinen Boden

Hevea als Mittellage von 3-Schicht-Fertigparkett Landhausdielen: Collage aus Raumbild mit Bett und hellen Landhausdielen, ein Kautschukbaum, bei dem Latex gesammelt wird und Holzoberfläche aus Hevea.

Lerne ihn kennen: Ein noch wenig bekannter „Superheld“‍ im Bodenaufbau!

Das Herz vieler unserer Landhausdielen, also ihre Mittellage, wird aus „Hevea Brasiliensis“ hergestellt, einer Holzart, welche noch stabiler und härter als die Eiche selbst ist. Hevea ist ein Plantagenholz, welches zuerst für die Kautschuk-Gewinnung gepflanzt und verwendet wird. 

Hevea ist die weltweit wichtigste natürliche Quelle für die Herstellung von Gummi. Erst nach ca. 25 Jahren, dem natürlichen Ende der ertragreichen Zeit, werden die alten Kautschuk-Bäume durch neue Pflanzen ersetzt und zur Herstellung von Parkett, Möbeln und Spielzeugen verwendet. Aus den Samen, die ca. 2 cm lang sind, wird Öl gepresst aus dem man zum Beispiel Bio-Diesel kann. Hevea ist daher als erneuerbares Plantagenholz ein nachhaltiger, umweltfreundlicher Rohstoff. 🌳

Infos über Hevea: Plantage, Holz und Baum

Hevea wird verwendet, um den speziell entwickelten Kern unserer Böden von Woodline Parquetry, VIDAfloors und koelnparkett herzustellen, welcher sie stabil, belastbar und lange haltbar macht.

Die ideal abgestimmte Mittellage sorgt für:

✅ die perfekte Anpassung der Böden an die raumklimatischen Bedingungen 

✅ eine hohe Widerstandsfähigkeit der Böden gegen äußere Einflüsse

✅ weniger Quellen und Schwinden als vergleichbare Produkte bei Feuchtigkeit oder extremen Temperaturschwankungen 

✅ die nötige Stabilität zur Herstellung von sogar 400 mm breiten Landhausdielen, die bei Architekt*innen und Hausbesitzer*innen äußerst beliebt sind

Kurz gesagt: Hevea, ein noch wenig bekannter „Superhelden“ 🦸‍ im Bodenaufbau ist als Mittellage verwendet nachhaltig, clever und richtig belastbar. 💪

Aufbau Woodline Parquetry 3-Schicht-Fertigparkett mit Hevea Kern & Loc 5G Verbindung
Beispiel Aufbau einer Landhausdiele von Woodline Parquetry mit Hevea als Mittellage

Neugierig, wie dieses „starke Herz“ ❤️ auch dein nächstes Projekt unterstützen kann? Sprich uns gerne an!

Warum Parkett vollflächig verkleben besser ist als schwimmend verlegen – und warum auch du davon profitierst

Wenn du dich für einen neuen Parkettboden entscheidest, stehst du früher oder später vor der Frage: Schwimmende Verlegung oder vollflächige Verklebung? Vielleicht klingt das erstmal technisch – aber genau hier liegt der Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Ergebnis. Natürlich kommt es bei der Entscheidung der Verlegeart darauf an, wie die Gegebenheiten deines Projekts beschaffen sind. Nicht immer ist das vollflächige Verkleben machbar oder sinnvoll, aber wenn du die Möglichkeit hast, empfehlen wir das Verkleben. 

Wir erklären dir heute, warum Parkett vollflächig verkleben besser ist und vor allem Profis diese Methode bevorzugen. Und warum auch du mit dieser Entscheidung langfristig zufriedener bist. Bonus: Am Ende findest du Tipps für die Umsetzung!

Warum Parkett vollflächig verkleben besser ist als schwimmend verlegen – Bild mit einer Nahaufnahme von Parkettkleber, der grade mit einem Zahnspachtel auf den Estrich aufgebracht wird.

Die Vorteile der vollflächigen Verklebung im Überblick

1. Maximale Stabilität für dein Projekt
Verklebtes Parkett bleibt, wo es hingehört. Der Boden wird mit einem speziellen Parkettkleber direkt auf den Estrich aufgebracht. Das verhindert Bewegungen der einzelnen Dielen, reduziert das Risiko von Knarzgeräuschen und beugt Fugenbildung oder Aufquellen bei Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsschwankungen vor. So bleibt dein Boden dauerhaft ruhig und belastbar.

2. Deutlich längere Lebensdauer
Durch die feste Verbindung zum Untergrund wird dein Parkettboden weniger beansprucht als bei einer schwimmenden Verlegung. Das bedeutet für dich: weniger Verschleiß, weniger Reparaturbedarf und viele Jahre Freude an einem wunderschönen Bodenbild. Investiere in Beständigkeit – gerade bei hochwertigen Parkettböden lohnt sich das langfristig.

3. Angenehme Akustik im Raum und besseres Laufgefühl
Schluss mit hohlen Trittgeräuschen! Verklebtes Parkett dämpft Schall deutlich besser als schwimmend verlegter Boden. Weniger Schwingungen sorgen nicht nur für ein ruhigeres Laufgefühl, sondern verbessert auch die gesamte Raumakustik. Besonders in offenen Wohnbereichen und Büros ein echter Mehrwert.

4. Effizientere Wärmeleitung bei Fußbodenheizung
Planst du eine Fußbodenheizung? Dann führt an der Verklebung kein Weg vorbei. Durch die direkte Verbindung zum Estrich gibt es keine isolierende Luftschicht – die Wärme gelangt schneller und effizienter in den Raum. Das spart Energie und Heizkosten.

Tipps für die perfekte Verklebung von Parkett und Dielen

Damit du alle Vorteile voll ausschöpfen kannst, beachte diese Punkte:

  • Untergrund prüfen: Er muss trocken, sauber und eben sein.
  • Die richtige Grundierung verwenden: Sie sorgt für optimale Haftung des Klebers.
  • Geeigneten Kleber wählen: Lass dich von unseren Expertinnen und Experten beraten, damit du das passende Produkt für dein Parkett findest.
  • Fachgerechte Verarbeitung: Unsere Empfehlung ist klar: Lass Profis ran. So sicherst du dir ein langlebiges und makelloses Ergebnis.

Fazit: Für Qualität ohne Kompromisse

Wenn du auf Langlebigkeit, Komfort und ein erstklassiges Raumgefühl setzt, ist die vollflächige Verklebung deines Parketts die beste Entscheidung.

Besuch uns in unserer Ausstellung in Köln! Wir beraten dich gerne persönlich, zeigen dir alle Möglichkeiten für deine Verlegung und finden gemeinsam den besten Weg für dein Projekt.

How to: Parkett und Landhausdielen richtig lagern

So lagerst du Echtholzboden richtig:

Manchmal kann es sein, dass Parkett oder Landhausdielen eine Weile gelagert werden müssen, bevor sie verlegt werden können. Damit dabei nichts schief geht, könnt ihr hier nachlesen, wie das Parkett richtig gelagert wird.

Bitte beachte daher bei der Einlagerung von Parkett- und Holzböden stets folgende Hinweise, um die Qualität deines Bodens zu bewahren: Auf Grund der hygroskopischen Eigenschaften von Holz sind die raumklimatischen Bedingungen von entscheidender Bedeutung für die Werterhaltung des Parkettbodens. Für die Einlagerung gilt, dass ganz besonders auf die Einhaltung der relativen Luftfeuchtigkeit von 45-60 % sowie eine Raumtemperatur von ca. 15-25 °C zu achten ist. Wird über einen gewissen Zeitraum eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 % unterschritten, so wird dies beim Parkettboden zu dauerhaften Schäden führen. Die Pakete müssen bis unmittelbar vor der Verlegung original verschlossen bleiben, da sich die Dielen, wenn sie nicht fixiert gelagert werden, durch die hygroskopischen Eigenschaften des Holzes, durch Luftfeuchteschwankungen und durch Änderungen der Raumtemperatur verbiegen können. Eine Verlegung des Parkettbodens kann dadurch erschwert werden.

Wie du dein Parkett und Landhausdielen richtig lagern solltest:

How to: Parkett und Landhausdielen richtig lagern
  • Lagere die Pakete ausschließlich in trockenen Innenräumen.
  • Halte stets eine relative Luftfeuchtigkeit von 45-60 % ein.
  • Halte stets eine Raumtemperatur von 15-25 °C ein.
  • Lagere die Pakete stets horizontal liegend auf festem Untergrund auf einer Balkenlage (z.B. trockene Kanthölzer) oder auf einer Palette.
  • Lagere die Pakete außerhalb direkter Sonneneinstrahlung.
  • Lagere die Pakete mit min. 50 cm Abstand zu jeder Wand.
  • Lagere die Pakete zur Akklimatisierung zwei Tage vor der Verlegung in dem zu verlegenden Raum (unter Einhaltung obiger Bedingungen).
  • Öffne die Pakete erst unmittelbar vor der Verlegung.

Bitte überprüfe vor der Lagerung die raumklimatischen Bedingungen mittels Thermometer und Hygrometer, damit du Parkett und Landhausdielen richtig lagern kannst. Eine Lagerung im Keller, Garage oder auf einer Baustelle ist meistens nicht optimal, da die notwendige Temperatur und Feuchtigkeit nicht immer eingehalten werden können. Erkundige dich bei Lagerfirmen vorher über die Bedingungen. Im Zweifel kannst du gerne mit uns Rücksprache halten. Bedenke auch, dass wir aus Gründen der Qualitätssicherung Ware nur in einer bestimmten Frist zurücknehmen, da wir die Lagerbedingungen unserer Kunden nicht beeinflussen können. Mehr dazu erfährst du in diesem Beitrag.

Du hast einen geeigneten Lagerplatz und suchst nur noch deinen Traumboden? Besuche uns in unserer Parkett- und Bodenausstellung in Köln!

Parkettpflege im Winter

Die dunkle Jahreszeit ist angebrochen und wir bereiten uns auf kältere Tage vor. Gerade dann sollte es drinnen möglichst schön und gemütlich sein. Damit die Parkettpflege im Winter ein Kinderspiel ist, haben wir euch hier Hinweise und Informationen zusammengestellt:

Landhausdiele Eiche

So schafft ihr das perfekte Raumklima für euer Parkett

Temperaturschwankungen und trockene Heizungsluft sind eine Herausforderung für euren Echtholzboden. Als natürlicher Werkstoff ist Holz ein hygroskopisches Material. Das bedeutet, dass es Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt. Das kann sich vorteilhaft und klimaregulierend auswirken, sodass ein angenehmes Raumgefühl entsteht. Bei Feuchtigkeitsaufnahme quillt Holz (wird größer) und bei Feuchtigkeitsabgabe schwindet (wird kleiner). Das Quell- und Schwindverhalten hängt direkt vom Raumklima ab. Ist es in einem Raum zu trocken und warm, so schwindet das Holz und zieht sich zusammen. Sollte zu viel (Luft-)Feuchtigkeit im Raum sein, so quillt es. Diese hygroskopischen Eigenschaften des Holzes machen die raumklimatischen Bedingungen entscheidend für die Werterhaltung eures Holzbodens. Besonders bei Einsatz einer Warmwasser-Fußbodenheizung ist es wichtig, das Raumklima für Parkett zu optimieren.

Daher solltet ihr darauf achten, ein gesundes Raumklima zu erhalten. Als Richtmaß sollte immer eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 bis 60 % und eine Raumtemperatur von ca. 20 °C herrschen. Diese Werte empfinden wir Menschen in der Regel als angenehm. 

Besonders im Winter, wenn Heizung und kalte Temperaturen für sehr wenig Luftfeuchtigkeit sorgen, bilden sich durch das Schwinden des Bodens schnell Fugen. Ein Luftbefeuchter kann dies verringern. Setzt ihn bereits zum Anfang der Heizperiode ein. Wichtig ist, dass er auf das Raumvolumen abgestimmt ist. Dadurch lassen sich auch Heizkosten sparen, da bei einer höheren Raumluftfeuchte niedrigere Temperaturen als angenehm empfunden werden.

Achtet darauf, dass es auch nicht zu feucht im Raum wird, denn sonst quillt das Holz. Dies kann zu Aufwölbungen und Schüsselungen führen. Daher sollten beim Verlegen immer ein angemessener Wandabstand und nötige Dehnungsfugen eingehalten werden. Durch gutes (Stoß-)Lüften reduziert ihr das Quellen des Parketts.

Ein Thermometer und ein Hygrometer messen Temperatur und Luftfeuchte im Innenbereich. Werft immer mal wieder einen Blick darauf, damit ihr wisst, was ihr tun müsst, falls sich das Raumklima ändert.

Schmutz und Feuchtigkeit direkt entfernen

Zur Parkettpflege im Winter gehört auch Schmutz und Nässe draußen zu lassen. Regen und Schnee im Winter bleibt gerne mal an Schuhen, Kleidung und Regenschirmen haften und werden mit in Wohnräume gebracht. Damit sich Dreck und Feuchtigkeit gar nicht erst groß verteilen, empfehlen wir die Verwendung einer guten Fußmatte draußen und Schmutzfangteppichen im Eingangsbereich. Gewöhnt euch an, die Schuhe schon draußen auszuziehen und Regenkleidung und Schirme draußen gut abzuklopfen, damit drinnen keine „Pfützen“ entstehen.

Entfernt trockenen Schmutz und Staub erst mit dem Staubsauger ohne feucht zu wischen. Feuchtigkeit kann Staub in die tieferen Stellen der Maserung drücken, wo er nur schwer wieder entfernt werden kann. So beugt ihr auch Kratzern vor.

Die regelmäßige Reinigung sollte sowohl mit sanftem Staubsaugen (mit Filzgleitern, um Kratzer zu vermeiden und OHNE rotierenden Bürsten), als auch mit einem Mopp oder einem weichen Bodenbesen erfolgen.

Wischen solltet ihr nur mit einem gut ausgewrungenen Mopp. Verwendet bitte niemals ein nasses Tuch. Beim Wischen mit einem feuchten Mopp ist sicherzustellen, dass das Restwasser innerhalb einer Minute verdunstet. Wenn es länger dauert, dann hat der Mopp zu viel Feuchtigkeit.

Bei Bedarf kann die Bodenfläche auch mit einer speziellen Flüssigseife gereinigt werden, um Flecken, Fett, Schuhspuren usw. zu entfernen. Verwendet niemals herkömmliches Wachs oder Stahlwolle für Böden mit lackierter Oberfläche. TIPP: Fragt im Fachhandel, welche Produkte für euren Boden geeignet sind. Testet sie in einem kleinen versteckten Bereich, wenn ihr ein neues Reinigungsprodukt verwendet und unsicher seid. In unserem Shop könnt ihr euch schon mal bei „Zubehör“ umschauen.

Wenn ihr diese Tipps beachtet, steht einer guten Parkettpflege im Winter nichts mehr im Wege! Natürlich solltet ihr auch in anderen Jahreszeiten auf euren Boden achten. Mehr Tipps zum Raumklima lest ihr in diesem Beitrag. Bei weiteren Fragen helfen wir euch gern weiter! Nehmt Kontakt zu uns auf und erfreut euch lange an eurem Traumboden.

Landhausdielen Eiche Mackenna von koelnparkett

Holzfußboden: langlebig, natürlich und einfach schön

Landhausdiele Esche Prima im Wohnraum

Neben Natursteinen und Ton ist Holz einer der ältesten Werkstoffe, die für den Fußboden verwendet werden. Heute ist Holzfußboden aufgrund seiner enormen Dauerhaftigkeit und den vielfältigen Oberflächen zu einem sehr wirtschaftlichen und ansprechenden Element der Wohngestaltung geworden. 

Holzfußboden ist natürlich

Nachhaltigkeit und Natürlichkeit spielen bei Holzfußboden eine große Rolle. Holz wächst nach und ist daher einer der nachhaltigsten Rohstoffe, sofern er aus zertifizierter Forstwirtschaft stammt. Während des Wachstums produzieren Bäume Sauerstoff und binden C02 und andere Treibhausgase dauerhaft auf natürliche Weise. Die Herstellung von Kunststoffböden beispielsweise verbraucht weit mehr Ressourcen. Wer Echtholzboden verlegt, holt sich ein Stück Natur nach Hause und wird immer eine einzigartige Bodenfläche erhalten.

Holzfußboden ist komfortabel

Parkett sieht nicht nur gut aus, es erhöht auch den Komfort eurer Wohnung. Durch die niedrige Wärmeleitfähigkeit des Holzes und seine verhältnismäßig große Dicke ergibt sich eine geringe Wärmeableitung. Ihr könnt daher auf diesem fußwarmen Boden unbesorgt barfuß laufen oder zum Beispiel Kinder spielen lassen: niedrigere Heizkosten ergeben sich als Nebeneffekt. Viele Parkettböden könnt ihr auch auf einer Fußbodenheizung verlegen. Vor allem Echtholzdielen aus Eiche eignen sich dafür sehr gut. 

Die hygroskopischen Eigenschaften von Echtholzböden schaffen ein gesundes Wohnraumklima. Bei hoher Luftfeuchtigkeit nimmt das Holz einen Teil davon auf und „quillt“ und bei niedriger Luftfeuchte wird sie wieder an den Raum abgegeben und der Boden „schwindet“. Dieses Quell- und Schwindverhalten kann sich vorteilhaft und klimaregulierend auswirken, sodass ein angenehmes Raumgefühl entsteht. Beachtet aber bitte, dass bei viel zu hoher oder niedriger Feuchtigkeit im Raum der Boden darunter leidet. Daher solltet ihr darauf achten, ein gesundes Raumklima zu erhalten. Als Richtmaß sollte immer eine relative Luftfeuchtigkeit von 55 bis 60 % und eine Raumtemperatur von ca. 20 °C herrschen. Diese Werte empfinden wir Menschen in der Regel als angenehm. 

Achtet darauf, dass lösemittelfreie Klebstoffe und Lacksysteme verwendet werden. Wer keinen Lack möchte, der kann seinen Parkettboden natürlich auch ölen oder wachsen. Geölte Parkettoberflächen vermitteln sehr schön die typische Sinnlichkeit des Werkstoffes Holz. Hier werden zur Pflege im Fachhandel einfach zu handhabende Holzbodenseifen und Pflegeöle angeboten, damit ihr euren Parkettboden leicht pflegen und reinigen könnt.

ter Hürne Schiffsboden Eiche sanfbeige

Qualität von Echtholzböden

Bei der Auswahl von Parkettböden ist Qualität ein wichtiges Kriterium. Bei Massivparkett geht es hier in erster Linie um ein ausgewogenes Feuchtigkeits-Gleichgewicht und um exakte Maße im Rapport. Ob Mosaikparkett, Fischgrätparkett, Stabparkett oder Dielen verlegt werden soll, ist in erster Linie eine Frage eures Geschmacks und der vorgesehenen Verwendung.

Für euch als Verbraucher*innen ist es wichtig zu wissen, dass Qualitätsunterschiede bei Fertigparkett oft unsichtbar sind. Sie resultieren meist aus der unterschiedlichen Behandlung der Hölzer während der Produktion des Parkettbodens. Führende Markenhersteller sind z.B. Woodline Parquetrykoelnparkett, Parkett Herter, ter Hürne, Parador, Kährs, etc.

Wir raten euch, immer beim Fachhandel zu kaufen und euch vorher individuell beraten zu lassen. Fachberater*innen können euch zu eurem Projekt passende Bodenbeläge empfehlen und euch speziell zu euren Vorraussetzungen Tipps und Hinweise geben oder Fragen beantworten, damit ihr am Ende einen langlebigen Fußboden erhaltet. Denn richtig verlegt und gepflegt hält ein guter Holzfußboden viele Jahre!

Ihr habt Fragen oder sucht euren passenden Traumboden? Nehmt gerne Kontakt zu uns auf! Unsere Spezialist*innen unterstützen euch gern!

Gesundes Wohnen mit Parkett

Gesundes Wohnen mit Parkett ist ganz leicht. Denn Echtholzböden sehen nicht nur gut aus, sondern beeinflussen den Wohnraum positiv.

Warum ist das so? Holz ist ein natürliches und nachwachsendes Material. Daher interagieren Bodenbeläge aus Echtholz immerzu mit dem Raumklima. Sie nehmen überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft auf oder geben sie wieder ab. Dadurch verändert sich das Volumen des Parketts leicht, welches bei viel Feuchtigkeit zunimmt und in trockenen Perioden abnimmt. Diese besonderen hygroskopischen Eigenschaften helfen dabei, eine für uns Menschen angenehme Raumatmosphäre zu schaffen.

Ein gesundes Raumklima für uns und auch für den Bodenbelag liegt bei ca. 20 – 25 °C und ungefähr 55 – 60 % relative Luftfeuchtigkeit. Werden diese Werte eingehalten, hilft das Schleimhäuten und Atemwegen nicht auszutrocknen. Zimmerpflanzen unterstützen den hygroskopischen Prozess und spenden uns Sauerstoff.

Gesundes Wohnen mit Parkett
Zimmerpflanzen unterstützen die hygroskopischen Eigenschaften von Echtholzböden

Die Oberfläche ist unauffällig für Keime und Bakterien, was besonders Haushalten mit Kindern oder Haustieren praktisch ist. Die Reinigung ist einfach.

Mehr zum Thema Pflege und Reinigung von geöltem Parkett haben wir euch hier zusammengestellt. Besucht auch gerne unserer Website oder meldet euch bei uns, falls ihr Fragen rund um das Thema Bodenbeläge habt!