Geschichte des Parketts

Geschichte des Parketts

Der Holzfußboden ist mehr als 3000 Jahre alt, wie Ausgrabungen aus der Zeit König Salomons beweisen. Im 16. Jahrhundert wurden bereits verschiedenfarbige Hölzer zu Mustern für Fußböden zusammengesetzt. Seit dem 17. Jahrhundert ist Parkett als wichtigstes Teil der Raumgestaltung repräsentativer Räume bekannt. Diese waren auch ein besonderer Ausdruck verfeinerter Lebensform der oberen Gesellschaftsschicht. Deshalb findet man die ersten Parkettfußböden auch nur in Schlössern. Im Verlauf der Geschichte und der verschiedenen Stilepochen von der Gotik bis zum Jugendstil entwickelte sich das Parkettlegerhandwerk bis zur Beherrschung aller handwerklichen, technischen und künstlerischen Fähigkeiten.

Durch die künstlerische Gestaltungsmöglichkeit eines Parkettfußbodens wurde diese Fußbodenart immer bekannter und begehrter, wenn auch für die breite Bevölkerungs-schicht noch zu teuer.

Erst die maschinelle Herstellung von Parkett in Fabriken und die Vereinfachung des Verlegeverfahrens führte zu dem großen Anteil am Fußbodenmarkt. Daran hat auch die Entwicklung von abriebfesten und pflegeleichten Oberflächenmaterialien wesentlichen Anteil.

(Quelle: Lehrbuch Parkett, Beuth Verlag)

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